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Elian Franz, Baruth/Mark

Zusammenarbeit über die Kreisgrenze hinaus: Wie Baruth/Mark und Golßen gemeinsame Wege gehen

privat
Elian Franz
Das Foto zeigt Elian Franz.

Dass gesellschaftliche Themen, infrastrukturelle Herausforderungen und das alltägliche Zusammenleben selten an administrativen Grenzen haltmachen, ist für Gemeinden an den Rändern der Landkreise längst keine neue Erkenntnis mehr.

Während Verwaltungsgrenzen auf der Karte klare Linien ziehen, sieht die Realität vor Ort oft ganz anders aus: Menschen pendeln, nutzen Angebote der Nachbarkommune und teilen dieselben regionalen Anliegen. Umso wichtiger ist es, dass auch die politische Arbeit vor Ort nicht an der eigenen Gemarkung endet.

Für die Mitglieder von Die Linke in Baruth/Mark und Golßen gehört der Blick über den eigenen Tellerrand deshalb seit einigen Monaten zum festen Programm. Was erst vor kurzem als vorsichtiger, zaghafter Versuch eines gegenseitigen Nachfragens begann, hat sich in dieser kurzen Zeit zu einer verlässlichen, produktiven und mittlerweile fast schon freundschaftlichen Zusammenarbeit entwickelt.

Der eigentliche Anstoß für diese engere Kooperation war dabei ein ganz pragmatischer Schritt im Alltagsgeschäft: Eine gemeinsame Flyer-Aktion anlässlich des Weltfrauentags. Die Genoss*innen aus Golßen wandten sich damals mit der Frage an die Baruther Ortsgruppe, ob man aufgrund der geografischen Nähe und der kurzen Distanzen zwischen den Ortschaften nicht auch die lokale Veranstaltung im Nachbarort mitbewerben wolle. Die Idee war simpel, der Nutzen für die Menschen in der Region direkt greifbar – und die Resonanz durchweg positiv.

Aus diesem ersten Impuls ist in den vergangenen Monaten eine gelebte Praxis geworden. Längst beschränkt sich der Austausch nicht mehr nur auf diese erste Aktion. Ob beim gegenseitigen Besuch der traditionellen Jahresempfänge, bei der Abstimmung gemeinsamer inhaltlicher Angebote für die Bürger*innen oder bei regelmäßigen Vernetzungstreffen: Der direkte Draht steht.

Ein besonderes Zeichen dieser nachbarschaftlichen Solidarität war auch die Unterstützung beim Golßener CSD: Die Linke Baruth/Mark hat das Entstehen dieses wichtigen bunten Signals in der Region von Herzen begrüßt und packte vor Ort direkt mit an, indem sie tatkräftig das Ordnerteam unterstützte. Anstatt nebeneinanderher zu arbeiten, bündelt man Kräfte, tauscht Erfahrungen aus und hilft sich gegenseitig dort, wo es gebraucht wird.

Wir als Die Linke Baruth/Mark möchten diesen Anlass nutzen, um Danke zu sagen: Ein herzliches Dankeschön gilt allen engagierten Genoss*innen in Golßen für die verlässliche Partnerschaft, die vielen guten Ideen und den unkomplizierten Austausch auf Augenhöhe. Wir blicken mit großer Freude auf die ersten gemeinsamen Monate zurück und freuen uns schon jetzt auf viele weitere spannende Projekte und die Kooperation in der Zukunft!