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Elian Franz

Vielfalt feiern am Weltflüchtlingstag

E. Franz
Es gab ein buntes Treiben vor dem Jüterboger Rathaus.
Das Foto zeigt den Marktplatz vor dem Jüterboger Rathaus mit vielen Menschen.

Unter dem Motto »Vielfalt feiern am Weltflüchtlingstag – Menschlichkeit kennt keine Grenzen« gab es am 20. Juni von 17:00 Uhr bis 22:00 Uhr in Jüterbog auf dem Marktplatz ein buntes und vielfältiges Programm. Neben der Kulturgruppe »Kult!In- Koffer« aus Herzberg, traten »Heimatsounds «, eine interkulturelle Musikgruppe aus Potsdam auf. Die Samba-Trommelgruppe »Vida Colorida« aus Oehna sowie die Band »Rabajah« aus Berlin und verschiedene Kindertanzgruppen, u. a. der Kreismusikschule, sorgten für ein fröhliches Miteinander.

Zusätzlich gab es verschiedene Mitmachangebote, Info-Stände und Bilder von geflüchteten Künstlern, die in Jüterbog und Welsickendorf leben. Ein vielfältiges kulinarisches interkulturelles Angebot sorgte für das leibliche Wohl.

Weltweit ist der 20. Juni den über 120 Millionen Menschen gewidmet, die gezwungen sind, ihre Heimat zu verlassen, um Sicherheit und Aufnahme an einem anderen Ort zu suchen.

Die Stimmung an diesem Tag war gut, wenn auch gemischt mit etwas Sorge. Einige der Teilnehmer*innen sprachen über ihre Sorgen vor der Zukunft. Sei es wegen der aktuellen globalpolitischen Situation, aber auch um unsere Region. Besonders der starke Zuwachs rechter bis rechtsextremer Parteien macht den Menschen große Sorgen. Abgefangen wurden diese Sorgen jedoch von einem breiten Angebot an Organisationen, Persönlichkeiten und musikalischer Untermalung, sowie Vorträgen zum Thema.

Vernetzung ist, wie wir finden, wichtiger als jemals zuvor.

Neue Kulturen bringen neue Sichtweisen, Einblicke und Lebensarten in unser Leben und Bereichern es so. Angebote wie diese sind wichtiger denn je, um aktiv Menschen an den Freuden von Kultureller Vielfalt teilhaben zu lassen.

Wir hoffen jedenfalls, dass Jüterbog auch nächstes Jahr wieder zum Weltflüchtlingstag einlädt. Und wer weiß, vielleicht werden nächstes Jahr noch mehr Menschen dabei sein, um dem kulturell reichhaltigen Angebot zu lauschen.