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Felix Thier, Vorsitzender des Kreisverbandes

8. Mai - Tag der Befreiung.

Die Linke
Spasíba, Thank you und Merci. 8. Mai - Tag der Befreiung. Wer nicht feiert, hat verloren.
Die Collage zeigt in der Ferne verschwommen das Brandenburger in Berlin, in der Nahsicht sind Mauersteine zu sehen. Aus deren Fugenritze wächst ein rotblühender Klatschmohn.
P. Haase
Mitglieder und Sympathisierende der Linken trafen sich in Jüterbog anlässlich des Tages der Befreiung.
Das Foto zeigt eine Gruppe von Personen in einer Gedenkstätte.
P. Hacke
Worte des Gedenkens wurden von Edeltraut Liese vorgetragen.
Das Foto zeigt eine Frau, die etwas vorliest, ihr hören mehrere Personen zu.
P. Haase
Schweigeminute am sowjetischen Ehrenmal
Das Foto zeigt drei Personen an einer Gedenkstätte.
P. Haase
sowjetisches Ehrenmal in Jüterbog
Das Foto zeigt eine Gedenkstätte.
P. Haase
Gedenkstein bei den sowjetischen Kriegsgräbern in Jüterbog
Das Foto zeigt eine Gedenkstätte.
P. Haase
An den Gräbern der sowjetischen Soldaten wurden Blumen niedergelegt.
Das Foto zeigt eine Gruppe von Personen auf einem Friedhof.
P. Haase
An den Gräbern der sowjetischen Soldaten wurden gedacht.
Das Foto zeigt eine Gruppe von Personen an Kriegsgräbern.
P. Hacke
Mahnmal in der Jüterboger Innenstadt
Das Foto zeigt eine Gedenkstätte.
P. Haase
Im Anschluss an das Gedenken traf man sich im Roten Treff.
Das Foto zeigt eine Gruppe von Personen in einem Raum.

Heute fanden, wie in jedem Jahr, an Gedenkstätten und Kriegsgräbern in Jüterbog Gedenkveranstaltungen der Linken statt.

81 Jahre nach dem Ende des II. Weltkrieges wird das Recht des Stärkeren weltweit wieder zum legitimen Mittel der Politik. Wir müssen für eine friedliche Zukunft einstehen, wenn wir eine Zukunft haben wollen.

In vielen Städten in Brandenburg und deutschlandweit wird heute nicht nur mit Kranzniederlegungen und Gedenkfeiern der Millionen Toten des II. Weltkrieges gedacht. Den vielleicht wichtigsten Beitrag leisten die Schüler*innen, die sich mit einem Schulstreik und ihren Demonstrationen gegen die Wiedereinführung der Wehrpflicht, Aufrüstung und die Militarisierung unserer Gesellschaft wehren. Das ist mehr als nur Widerstand gegen einen Zwangsdienst, der Lebenszeit klaut – es ist der Kampf um das Recht auf eine friedliche Zukunft! Dabei stehen wir fest an ihrer Seite!

Die Rüstungsausgaben in Deutschland sind im vergangenen Jahr um 24 Prozent gewachsen, sind die vierthöchsten der Welt. Gleichzeitig plant die Bundesregierung den größten Sozialraub seit Bestehen der Bundesrepublik. Das ist eine Politik der Angst, die Zukunft nicht sichert, sondern zerstört.

Wer die Lehren des II. Weltkriegs beherzigt, muss sich dafür einsetzen, dass von Deutschland und Europa nur noch Frieden ausgeht. Soziale Gerechtigkeit und der Schutz unserer natürlichen Lebensgrundlagen sorgen für eine friedliche Zukunft aller Menschen, nicht Aufrüstung um jeden Preis und militärische Machtdemonstrationen. Die jungen Menschen, die heute demonstrieren, haben das längst verstanden. Es wird Zeit, dass die Regierenden das auch tun!

Die Niederlage des deutschen Faschismus im Jahr 1945 war kein „Zusammenbruch“, sondern die Befreiung Europas und Deutschlands vom Nationalsozialismus.

Wir gedenken heute der Millionen Ermordeten, der Widerstandskämpfer*innen und danken den Alliierten, die unter unvorstellbaren Opfern Nazi-Deutschland besiegt und befreit haben.

Spasíba, Thank you und Merci.

Nie wieder Faschismus. Nie wieder Krieg.