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Felix Thier

DIE LINKE. Teltow-Fläming stellt sich zur Kommunalwahl 2019 auf

KATHARINA CLAUS
Wurde auf unserer Versammlung mit großem Dank verabschiedet, da er nicht mehr für den Kreistag kandidiert: unser Fraktionsvorsitzender Jürgen Akuloff.
KATHARINA CLAUS
Kandidiert ebenfalls nicht erneut für den Kreistag und erhielt so ein Dankeschön von uns: Dirk Hohlfeld.

Der Kreisverband Teltow-Fläming der Partei DIE LINKE lud am 15. Dezember zur Mitgliederversammlung nach Luckenwalde in das Kreishaus. Zentrale Aufgabe war der Beschluss des Kreiswahlprogramms und die Wahl der Listen mit unseren Kandidatinnen und Kandidaten in den Kreistagswahlkreisen zur Kommunalwahl 2019.

Traditionsgemäß begrüßte Kreisvorsitzender Felix Thier zu Beginn die Neumitglieder unserer Partei mit der feierlichen Übergabe der Mitgliedsausweise und eines kleinen Präsentes inklusive.

Verabschiedet und mit großem Dank und Blumenstrauß ausgezeichnet wurden im Anschluss Dirk Hohlfeld und Hans-Jürgen Akuloff. Beide treten als langjährige Mitglieder des Kreistages nicht mehr zur Wiederwahl an. Dirk Hohlfeld leitete viele Jahre den Haushalts- und Finanzausschuss des Kreistages sehr souverän und erwarb sich partei- und fraktionsübergreifenden Respekt. Jürgen Akuloff wiederum ist seit der Gründung unseres Landkreises vor 25 Jahren ununterbrochen Mitglied des Kreistages und damit der dienstälteste Kreistagsabgeordnete überhaupt. Als Vorsitzender unserer Kreistagsfraktion hat auch er sich großen Respekt unter allen politischen Akteuren unserer Region erworben.

Mit Bezug auf das zur Abstimmung vorliegende Wahlprogramm betonte Felix Thier, dass Politik ehrlich sein müsse, es zu sagen gelte, wenn etwas nicht realisierbar sei, nichts Unmögliches versprochen werden dürfe. Dies sei auch Leitsatz für die Erstellung unseres Programms gewesen. Damit mache man sich vielleicht bei allen Wählerinnen und Wählern beliebt, es sei aber am Ende mit einem viel wichtigeren Gewinn verbunden: Glaubwürdigkeit.

Mit Blick auf die in der zurückliegenden Woche durch den Paritätischen Wohlfahrtsverband veröffentlichten Zahlen sei klar geworden, dass Armut mitnichten ein Problem nur der untersten Einkommensschichten unserer Gesellschaft sei, so Thier. Nein, arm in unserem so reichen Land ist, wer arbeiten gehe und von seinem Lohn nicht leben kann. Wer Kinder erziehe, wer Rentnerin oder Rentner ist. Hier herrsche keine Gerechtigkeit, hier müsse der Staat helfen, Ungleichheiten auszugleichen. Hier gilt es, mit Dingen der Daseinsvorsorge für Entlastungen zu sorgen. Und dazu habe sich auch DIE LINKE. Teltow-Fläming in ihrem Wahlprogramm bekannt. Unsere Forderungen wie Plus-Bus-Linien, Erreichbarkeit und Bezahlbarkeit des ÖPNV, kostenlose Schülerbeförderung als endlich wieder, wie schon einmal dagewesene, pflichtige Aufgabe des Landes, für alle bezahlbarer Wohnraum, Suche nach alternativen und entlastenden Finanzierungsmodellen für Anliegerinnen und Anlieger beim Straßenbau wurden von Felix Thier beispielhaft genannt.

Klimaschutz durch regionale Maßnahmen, Aussagen zum Tierwohl, Aspekte zur Nachhaltigkeit und zum Naturschutz finden sich ebenfalls in unserem Wahlprogramm. Seit dem Sommer 2018 haben wir daran intensiv erarbeitet, beraten und viel diskutiert. Dies hat sich gelohnt und wurde auch mit dem Abstimmungsergebnis wertgeschätzt: Das Wahlprogramm wurde einstimmig angenommen.

Bei den Wahlen unserer Kandidatinnen und Kandidaten für den neuen Kreistag zeigten sich ebenso große Zustimmungswerte. Zu den Spitzenkandidaten im Wahlkreis eins und zwei wurden erneut die langjährigen Kreistagsmitglieder Peter Dunkel und Roland Scharp gewählt. Im Wahlkreis drei streben u. a. Judith Kruppa und Landtagsmitglied Carsten Preuß erstmalig die Mitgliedschaft im Kreistag an. Felix Thier führt die Liste der LINKEN im Wahlkreis vier an, Maritta Böttcher im Wahlkreis fünf. Insgesamt bewerben sich auf den Listen der LINKEN bei der Kommunalwahl am 26. Mai nächsten Jahres 59 Personen um ein Kreistagsmandat.